RWTH Aachen

Die RWTH Aachen ist eine integrierte Technische Universität, die sich mit den globalen Herausforderungen unserer Zeit befasst. Mit ihren 260 Instituten in neun Fakultäten zählt sie zu den führenden europäischen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen. Die wissenschaftliche Ausbildung an der RWTH Aachen hat einen hohen Anwendungsbezug. Die Arbeit an den Forschungszentren orientiert sich stark an den aktuellen Erfordernissen der Industrie, so dass die Kompetenzzentren bei einerseits starker fachlicher Differenzierung und Spezialisierung zugleich eine sehr effektive fach- und fakultätsübergreifende Zusammenarbeit in interdisziplinären Verbünden und Foren praktizieren. Derzeit sind rund 33.000 Studierende in über 100 Studiengängen eingeschrieben, davon über 5.200 ausländische Studierende aus 130 Ländern. Jedes fünfte Vorstandsmitglied deutscher Konzerne kommt von der RWTH Aachen.

Institut für Hochspannungstechnik

Das im Projekt vertretene Institut für Hochspannungstechnik (IFHT) an der RWTH Aachen ist schwerpunktmäßig tätig auf den Gebieten der Forschung und Entwicklung von Komponenten, Anlagen, Betriebsmitteln und Systemen der elektrischen Energieversorgung. Das Spektrum reicht von der Entwicklung neuartiger Systeme und Methoden bis zur Bewertung und Optimierung existierender Betriebsmittel und etablierter Techniken. 35 seiner mehr als 60 Mitarbeiter sind im wissenschaftlichen Bereich tätig und haben langjährige Erfahrung in zahlreichen Forschungs- und Industrieprojekten, sowohl mit den Komponenten als auch mit dem Gesamtsystem der elektrischen Energieversorgung. Die Forschungsabteilung Nachhaltige Energiesysteme ist mit ca. 20 wissenschaftlichen Mitarbeitern die größte Abteilung des Instituts. Kernthemen, die im Rahmen diverser nationaler wie internationaler Projekte vorangebracht werden, sind Elektromobilität, integrierte Strom-Wärme-Konzepte sowie eine ganzheitliche Analyse, Modellierung und Bewertung nachhaltiger Energiesysteme, insbesondere der Übertragungs- und (dezentralen) Verteilungsnetze.

Institut Automation of Complex Power Systems

Das Institut Automation of Complex Power Systems (ACS) forscht an der Automatisierung, Modernisierung und Restrukturierung von elektrischen Energiesystemen, indem Lösungen für Monitoring, Instandhaltung und Entwicklung von komplexen Energiesystemen erfasst werden. Ein Hauptaugenmerk ist die effiziente, sichere, durchführbare und zuverlässige Eingliederung des stark zunehmenden Energieinputs aus erneuerbaren Quellen, sowohl in kleinem Maßstab als auch in großen elektrischen Energiesystemen, durch Einbindung existenter oder auszubauender Speichersysteme. Sowohl die Simulation von dynamischen Prozessen in komplexen Netzwerken als auch die Entwicklung einer stabilen, sicheren und integrierte Regelungs- und Kommunikationsinfrastruktur sind Kernkompetenzen des Institutes. ACS entwickelt die Wissenschaft und Technologie für den Übergang zum Energienetz der nächsten Generation, basierend auf verteilten und agentenbasierten Regelungssystemen, verteilten Messungen und Netzüberwachungen, komplexer Systemtheorie und Regelungen bei Unsicherheit.