Teilprojekt 7

Geschäftsmodelle

Die Ziele von Energieeffizienz und Umweltschutz - hier vor allem die Integration von erneuerbaren Energien - können nur erreicht werden, wenn das Gesamtenergiesystem nachhaltige Geschäftsmodelle anbietet. Ein heute übliches Geschäftsmodell ist die Regelenergie. In SMART POWER HAMBURG soll erforscht, entwickelt und gezeigt werden, dass weitere Geschäftsmodelle durch die Technologieidee eines Verbundes von Energieobjekten möglich sind.

Anknüpfend an die Betriebskonzepte aus Teilprojekt 6 sollen Geschäftsmodelle entworfen und Geschäftsprozesse entwickelt werden. Dabei müssen zum einen die erarbeiteten rechtlich-regulatorischen Rahmenbedingungen beachtet werden. Zum anderen fließen weitere zu erarbeitende rechtlich-energiewirtschaftliche Regelungen mit in die Geschäftsmodellgestaltung ein.

Ziel dabei ist es, Geschäftsmodelle zu entwickeln, die den freien Wettbewerb auf dem Markt der Stromversorgung fördern und die Einbindung dezentraler Netznutzer sicherstellen. Durch die Nutzbarmachung bisher nicht genutzter Potentiale (z.B. Demand Side Management, infrastrukturelle Speicher an BHKW) und deren Vermarktung über ein Leitsystem / eine Plattform soll ein sich selbst verstärkenden Prozess zur kontinuierlichen Verbesserung der Energieeffizienz in der Freien und Hansestadt Hamburg angestoßen werden.  Dies wird mit Hilfe von Geschäftsmodellen gestaltet, die auf der einen Seite für den Betreiber des Leitsystems / der Plattform und auf der anderen Seite auch für die teilnehmenden Betreiber dezentraler Anlagen einen wirtschaftlichen Vorteil generieren. Diese Geschäftsmodelle sollen offene Leitsysteme / Plattformen unterstützen. Dies bildet die Grundlage für den Anschluss weiterer Teilnehmer und damit die nach Projektabschluss weitere Verwertung der Plattform.