Das Projekt stellt sich vor

In SMART POWER HAMBURG dreht sich alles um die Frage, wie Städte und Quartiere über ihre Effizienzsteigerung hinaus Energiedienstleistungen für Andere erbringen können. SMART POWER HAMBURG konzentriert sich deshalb auf die Entwicklung innovativer Energieeffizienzdienstleistungen.

Die Notwendigkeit dieser Energieeffizienzdienstleistungen ergibt sich nicht zuletzt aus den für Stromerzeuger, das Stromnetz und die Stromanbieter immer wichtiger werdenden Systemdienstleistungen. Die Entwicklung erfolgt unter Berücksichtigung der Energieformen Wärme und Kälte sowie dem Energieträger Gas. Vor allem die größtmögliche Integration von Erneuerbaren Energien in die effiziente Versorgung von Städten liegt Hamburg und dem SMART POWER HAMBURG Projekt am Herzen. Ziel des Projekts ist es, Anregungen für zukünftige Planung von Städten und Quartieren zu geben – SMART POWER HAMBURG, ein Implusgeber für EnEff:Stadt und EnEff:Wärme.

Verbundprojekt

Das Projekt wird im Zuge des Förderprogramms "EnEff:Wärme" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. SMART POWER HAMBURG wird als Verbundprojekt des städtischen Energieversorgers HAMBURG ENERGIE (HE), der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und der Rheinisch-Westfälisch Technische Hochschule Aachen (RWTH) umgesetzt. Wir hoffen mit unseren Ideen und Lösungen weitere Partner und Projekte motivieren zu können.

Energie und Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)

Neben der Energie ist IKT eine wesentliche Größe zukünftiger Energiesysteme und damit auch von SMART POWER HAMBURG. Zur Umsetzung und Vermarktung der Energieeffizienzdienstleistungen sind die Entwicklung einer skalierbaren, offenen Plattform (Verbund von Leitsystemen) und deren Betrieb auf kommunaler Ebene notwendig. Dies geschieht im Projekt durch die HAMBURG ENERGIE, einen durch die Stadt Hamburg gegründeten Energieversorger und Energiedienstleister.

Die Teilprojekte

Teilprojekt 1: Simulation

Detaillierte Modellbildung der Anlagen und des Gesamtsystems inklusive der IKT-Plattform zur integrierenden Simulation.

Teilprojekt 2: Liegenschaften

Verbundbetrieb von Lastmanagementanlagen mit dem Ziel des Smart Balancing (Intelligenter standortübergreifender Lastabgleich).

Teilprojekt 3: BHKW Verbund

Errichten eines BHKW-Verbundes, einschließlich dem Entwurf der Auslegungs- und Anbindungsbedingungen für Speichertypen, um eine optimale Kombinationen von BHKW und Speicher zu finden.

Teilprojekt 4: Speicherkonzepte

Systematische Nutzbarmachung des Wärmespeicherpotenzials städtischer Infrastruktur.

Teilprojekt 5: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)

Entwicklung einer Service-Orientierten-Architektur für eine Plattform zum Betrieb von Energie-Leitsystemen. Errichtung und Demonstrationsbetrieb der Plattform.

Teilprojekt 6: Betriebskonzepte

Entwicklung von neuartigen Betriebskonzepten für den komplexen Anlagenverbund. Untersuchung und Beurteilung der rechtlichen Rahmenbedingungen.

Teilprojekt 7: Geschäftsmodelle

Entwicklung innovativer Energieeffizienzdienstleistungen.